Unsere Geschichte

Die Ursprünge von Van der Valk

Unsere Hotelkette

Gegründet 1929 und ursprünglich niederländisch, ist Van der Valk eine internationale Hotelgruppe mit 4-Sterne (+) Standard.

Van der Valk ist in erster Linie Familiengeschichte: Die Hotels werden ausschließlich von Mitgliedern der Gründerfamilie betrieben und geführt. Heute sorgt die vierte Generation für das Management der Häuser.

Hotel-Dynastien sind nicht ungewöhnlich – Hilton ist ein bekanntes Beispiel – doch die Geschichte von Van der Valk bleibt einzigartig.

Eine Familiengeschichte

Alles beginnt 1862, als Nicolaas Van der Valk einen Bauernhof in Voorschoten, nördlich von Den Haag, namens De Gouden Leeuw („Der Goldene Löwe“) kauft.

Vater von 25 Kindern aus zwei Ehen, suchte Nicolaas Wege, sein Einkommen zu diversifizieren, um die große Familie zu ernähren. Er entschloss sich, auf seinem Grundstück ein Café mit Terrasse zu eröffnen.

Bei Nicolaas’ Tod war sein jüngster Sohn Martinus erst sieben Jahre alt. Doch einige Jahre später sollte er die Familie zu dem machen, was sie heute ist. 1929, nach dem Tod seiner Mutter, übernahm Martinus den Gouden Leeuw und betrieb ihn parallel zu einer Metzgerei. Bald fügte er Hotelzimmer, ein Autohaus, eine Werkstatt und sogar einen Busservice hinzu.

Seine zahlreichen Geschäftsreisen in der Automobilbranche inspirierten ihn zu einem einfachen Konzept: Im Gouden Leeuw soll man schlafen und essen können wie zu Hause.
So entstand die Legende Van der Valk.

Ein Unternehmen für jedes Kind

Die Gruppe hätte niemals ein solches Wachstum erreicht, hätte Martinus Van der Valk nicht entschieden, dass jedes seiner 11 Kinder (6 Mädchen, 5 Jungen) sein eigenes Geschäft bekommen sollte.

In diesem Sinne begann er, bestehende Hotels, oft in Schwierigkeiten, aufzukaufen, wieder aufzubauen und das Van der Valk Familienkonzept anzuwenden.

So kam die Familie nach Belgien, anlässlich der Weltausstellung 1958.
Martinus entschied sich für ein vielversprechendes Café in Brasschaat an der Bredastraat, damals die Verbindung zwischen Rotterdam und Antwerpen.

An Van der Valk und ihr Mann Ben Wohrmann eröffneten dort 1958 den Dennenhof, wo sie schnell rund 30 Holz-Zimmer hinzufügten: das erste belgische Motel war geboren – und damit das erste Van der Valk Haus im Land.

Zehn Jahre später spezialisierte sich die Familie unter dem Einfluss von Gerrit, An’s Bruder, auf den Bau von Motels. 1968 eröffnete das erste vollständig von der Familie entworfene und gebaute Hotel in Nuland.

In Belgien

Von Brasschaat aus wuchs die Familie stetig in Belgien.
Bert Wohrmann, ältester Sohn von An und Ben, konzentrierte sich auf Wallonien, wo heute seine vier Söhne jeweils ein Hotel leiten:

  • Ben in Charleroi

  • Bob in Nivelles

  • Mathieu in Mons

  • Marco in Lüttich & Verviers

Heute

Die Van der Valk Gruppe ist heute die größte Hotelkette der Niederlande mit rund 70 Häusern und ist auch in ganz Europa vertreten (Deutschland, Belgien, Frankreich, Spanien) sowie in der Karibik (Niederländische Antillen).
Insgesamt zählt die Gruppe fast 120 Standorte weltweit, alle nach denselben familiären Werten geführt.

2019 erwarb die Gruppe das Gebäude Sélys, zuvor von der Kette Crowne Plaza betrieben. Begeistert von der besonderen Lage und Geschichte des Hauses erkannte die Gruppe sein Potenzial.

Das Hôtel Sélys wurde somit das dritte Haus unter der Leitung von Marco Wohrmann und Anne-Sophie Wohrmann, neben Van der Valk Liège Congrès und Van der Valk Verviers.

Warum der Tukan?

Dies ist eine der häufigsten Fragen an die Familie Van der Valk:

Warum ein Tukan auf dem Dach und kein Falke?

Die Antwort liegt im Kauf des Vogelparks Avifauna. Die Familie suchte ein verbindendes Symbol.
Kurz nach dem Krieg erinnerten Raubvögel noch an dunkle Bilder aus der Nazi-Zeit.

Gerrit Van der Valk erklärte dazu:

„Wenn ein Falke schläft, ist er nichts, und wenn er jagt, sieht er aus wie ein Adler.
Ein Tukan hingegen ist ein großer tropischer Vogel, schön, fröhlich und voller Leben.
Er passt viel besser zu uns.“